Tja ja Herr Fischer
Dienstag, Juni 30th, 2009Sie sind Geschichte, im guten und im schlechten Sinne, das haben Sie immer gewollt. Aber in Zukunft werden Sie nicht mehr sein - drei Zentner fleischgewordene Vergangenheit.
Joschka Fischer
Sie sind Geschichte, im guten und im schlechten Sinne, das haben Sie immer gewollt. Aber in Zukunft werden Sie nicht mehr sein - drei Zentner fleischgewordene Vergangenheit.
Joschka Fischer
Und so müssen wir konstatieren
den Führern, wie sie sich gebärden, den politischen Eliten,
die ihren Namen in unserem Namen unter Verträge schmieren
dass sie als Platzhalter des Souveräns, die Nieten
den Demokraten die Demokratie demokratisch kastrieren
Und so im Wahlkampfe verhöhnen
sie uns und verzerren ihre Masken zu einem Grinsen
demütig seid, schweigt, kein Jammern kein Stöhnen
verstaatlichte Schuld, zahlt untertänig die Zinsen
Du hast die Wahl Volk, dich dran zu gewöhnen
Selbst wenn all die düsteren Ahnungen eintreffen würden. Selbst wenn alles, was ich bis dahin für selbstverständlich gehalten habe plötzlich zerbröseln würde, mein Herz (und in Gedanken schlug ich mit meiner Faust auf mein Brust. Hier! ), das kann mir niemand nehmen. Abel löste seine Hand von meiner, formte sie zu einer fiktiven Pistole und hielt diese von unten an sein Kinn. “So möchten sie uns haben. Das sind kranke Menschen, weißt du, krank, sie haben ein Geschwür im Kopf. Die Gier. Ihr Geist ist gefangen. Die Gier hat ihn verklebt. Und das Geschwür will immer weiter wachsen, immer weiter, bis es den ganzen Menschen durchdrungen hat. Und dann wuchert es aus dem Menschen heraus mit unsichtbaren Armen und greift nach neuen Opfern, dringt in sie hinein und zerstört ihren Geist. Deswegen muß das Geschwür geschnitten werden. Wenn man in den Menschen hineinschneidet, dann blutet er. So ist das.” Er kratzte sich am Ohr. “Man muß durch das ganze Fett hindurch schneiden, bis auf das Fleisch, bis auf das Blut, bis auf die Knochen. In den Knochen der Gier sitzt das falsche Ich. Ich. Ich. Ich. Ich. Ich.” Mit jeder Wiederholung des Wortes Ich flogen seine Hände wilder durch die Luft, als wollte er ein lästiges Insekt verscheuchen.
“Eine Browning Hi Power, 9 mm !” Die Türe stand wieder offen. “Auch einen Kaffee?” Der Polizist hatte mich aus meiner Erinnerung gerissen. “Wissen sie was eine Browning Hi power ist?” Eine Tasse Kaffe, um das Gespräch, das Verhör etwas vertraulicher zu gestalten? Ich winkte dankend ab.
Abel faltete seine Hände und legte sie vor sich auf den Tisch, so als wollte er sie wieder unter Kontrolle bekommen. “Manchmal, weißt du, bin ich ein bißchen, wie sagt man, impulsiv.” Er zuckte kurz mit dem Kopf, dann schloss er die Augen. “Schweigen wir für einen Moment, um uns wieder zu sammeln.”
“Würde ich mich mit einer korrekten Antwort noch weiter verdächtig machen?” Der Polizist griff sich den Stuhl auf der anderen Seite des Tisches, drehte ihn schwungvoll und setzte sich rittlings darauf. “Oho, ein smarter Junge mit pfiffigen Antworten.” Er nahm einen Schluck Kaffee aus einem Becher. “Hören sie,” sagte ich, “Es ist mir völlig egal, ob sie mich für smart, clever, doof oder sonst was halten. Ich denke sie sollten mir umgehend mitteilen warum sie mich hier festhalten und mir eine Möglichkeit geben einen Anwalt zu kontaktieren.” Er setzte den Becher ruhig auf dem Tisch ab. “Sicher.”
So wie Abel jetzt mit gefalteten Händen und still am Tisch saß, hatte ich fast das gefühl er würde beten.
“Wie sie vermutet haben ist eine Browning Hi Power eine Waffe. Ein Klassiker, der immer wieder unseren Weg kreuzt. So auch im Zusammenhang mit jenem Mann, den sie als Abel bezeichnet haben. Sie war in seinem Rucksack.” Abel hatte keinen Rucksack bei sich als er an meinen Tisch kam. Ich bin sicher. Er hatte die Hände in den Hosentaschen. Kam auf mich zu, setzte sich und…. Nein, er hatte keinen Rucksack in der Hand und er hatte auch keinen ausgezogen als er sich zu mir setzte. Langsam wurde ich neugierig. “Heißt er denn nicht Abel?”
“Doch, schon, mit zweiten Namen. Tamas Abel Tofor. Geboren 1953 in Veszprém. Studierte in seiner Heimatstadt Philosophie, ohne Abschluss. Sozialist, aber nicht in der Partei. Lückenhafte Biografie. Sicher sind nur die Jahre im Gefängniss wegen Banküberfall.” Der Polizist verzog sein Gesicht zu einem hämischen Grinsen. “Finstere Gestalten, mit denen sie sich da herumtreiben”
Abel öffnete sein Augen wieder und hob langsam den Kopf. “Ich lasse ein bestimmtes Mozart Klavierkonzert in meinem Kopf erklingen. Das beruhigt mich.”
(Fortsetzung folgt)
Der Staatsdienst muß zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist.
Von weitem kann man´s grunzen hören
das Ungeheuer Mehrwertssteuer
Nein, sagt Merkel, nein niemals mitnichten
und verteilt weiter heiter an die Banken Schnittchen
Ja ja wir glauben´s wohl,
gelernt hat sie bei Helmut Kohl
Dem haben wir´s ja auch geglaubt
dreimal hat er den Satz dann hochgeschraubt
zuletzt drehte er einfach die sechs zur neune um
fällt keinem auf, das Volk ist dumm
So sieht es aus, wir werden´s sehen
Wie sie es dreist im Geiste diesmal drehen
…… Angesichts der wachsenden Bedeutung des Internet für die Gesellschaft als Ganzes wird es
allerdings immer wichtiger, dass die Regierungen in den Entscheidungsprozessen, die die
Entwicklung des Internet bestimmen, eine aktivere Rolle übernehmen……
Die Führungsrolle des Privatsektors und wirksame Maßnahmen im Dienste des öffentlichen Interesses
schließen sich nicht gegenseitig aus. Ein klarer allgemeiner politischer Rahmen kann auch
zur Schaffung eines vorhersehbaren investitionsfreundlichen Umfelds beitragen, indem zu
unterstützende allgemeine politische Ziele festgelegt und „rote Linien“ gezogen werden, die
nicht überschritten werden dürfen. Dazu müssen die Regierungen in der Lage sein
festzustellen, ob diese Grundsätze eingehalten werden, wofür wiederum den privaten Stellen,
die für den laufenden Internetbetrieb zuständig sind, eine Rechenschaftspflicht auferlegt
werden muss.
Die ganze Mitteilung gibt es hier da gibt es auch viel beschwichtigendes zu lesen, sischer, sischer. Aber im großen und ganzen bleibt die Feststellung dass da ein ganz fieser erster Dominostein am wackeln ist.
und wenn es eine Gruppe gibt, die bereit ist alles zu tun damit wir nicht klammheimmlich überrumpelt werden, wünsche ich ihnen soviel Rückenwind wie nötig.
Was war es? Was machte Abel für sie so interessant? Ich hatte ihn nur einmal an diesem Abend in der Bar gesehen. Nichts weiter. Drei, oder, gut, sagen wir vier Wodka. Nichts weiter. Er hat geredet. Ich habe zugehört. Ich habe nicht viel gesagt. Sicher, es war verwunderlich, dass er so direkt auf mich zu kam. So, als ob er mich kennen würde. So, als ob er eigens wegen mir in dieser Bar gewesen wäre. Er war sicher das erste mal hier gewesen. Das konnte man sehen. Er passte nicht in diese Bar. Er war nicht einmal ein Stadtmensch. Vielmehr sah er so aus, als wäre er geradewegs vom Feld gekommen. Seine alte Jeans war dreckig. Getrocknete Erde. Sein Schuhe voll Lehm. Er hatte diesen grauen Wollpullover an; am Kragen eingerissen. Darunter wahrscheinlich ein T-Shirt. Schulterlanges, grauschwarzes wirres Haar. Buschige Augenbrauen. Unrasiert. Essensreste im Bart. Mundgeruch. Alkohol, natürlich. Noch bevor er sich vorstellte, stellte er diese Frage nach einem möglichen Anschlag. Das alles machte ihn vielleicht zu einem seltsamen Kerl, aber das war kein Grund in aller frühe meine Wohnung zu stürmen, mich fest zu nehmen und hier zu verhören. Sie kennen den Inhalt unseres Gespräches nicht, dachte ich. Sie wissen nicht worüber wir gesprochen haben.
“Hören Sie”, hatte Abel gesagt. “Glauben sie nicht auch, dass sich dieses Land ein bißchen heimlich nach einem kleinen aber Knall von Anschlag sehnt. ”So!” Sein flache Hand donnerte auf den Tisch. “Bumm!” Die Gläser wackelten. Abel wartete. Schließlich nahm der die Wodkaflasche hoch und hielt sie gegen das Licht. “Klarheit.”, flüsterte er, dann goss er uns beiden ein und stellte die Flasche wieder auf den Tisch. “Aber erst muß die Wut herausbrechen. Damit der Schmutz herausbluten kann. Der Schmutz muss aus dem Körper. Das geht nur mit Blut. Mich interessiert nicht wer den Anschlag ausübt. Wer auch immer?” Er zog beide Schultern hoch und dekorierte seinen eigenartigen Vortrag mit einem verschmitzten Grinsen. “Wer auch immer, verstehen sie, wer, was, was soll´s. Denken sie nicht darüber nach. Es ist uninteressant. Interessant ist das Blut, verstehen sie, das Blut wäscht den Schmutz aus. Trinken wir.” Nachdem wir den Wodka hinuntergestürzt hatten, nahm er meine Hand. “Weißt Du,” ganz unvermittelt wechselte er in einen warmen, vertrauensvollen ton. “Du mußt keine Angst haben. Verstehst Du mich. Ja? Bitte. Du weißt wo dein Herz schlägt. Hier.” Er klopfte auf seine Brust. “Hier! Das kann dir keiner nehmen.” Ich mußte an
denken
Tatsächlich hatte ich in den letzten Monaten immer wieder Angst gehabt. Zumindest war ich ängstlich. Dinge, die für mich immer als selbstverständlich erschienen sind zunächst langsam in den letzten Jahren erodiert, aber gerade in letzte Zeit war es mir so als hörte ich in weiter Entfernung ein Donnern, ein Grollen und ein Donnern, das langsam immer näher kam. Doch jetzt, hier an diesem Tisch mit Abel, meine Hand in seiner, da war all diese Ängstlichkeit verflogen. Selbst wenn…….
(Fortsetzung folgt)
Man bedenke
Volkes Willen in der Schenke
Wer der Wut den Boden gibt
Sich Korruption und Gier ergibt
Macht mit Macht und Geld verschiebt
Erlaubt, laßt Euch ermahnen
auf der Straße alle Fahnen
die Fäuste gestreckt, Parolen posaunen
nicht nur die Bunten, bald auch die Braunen
Die Finanzindustrie lässt sich seit 1998 die Pflege von Parteien etwas über 10 Millionen kosten.
Verantwortlich: Albrecht Müller
Bedacht wurden die CDU mit 5,2 Millionen €, die FDP mit gut 2 Mio., die SPD mit 1,4 Mio., die CSU mit knapp 1 Mio. und Die Grünen mit 0,6 Mio. Euro. Die Partei Die Linke ging leer aus. Das ergab eine gerade veröffentlichte Zusammenstellung der Bundestagsfraktion Die Linke auf der Basis der offiziellen Unterrichtung des Bundestagspräsidenten an den Bundestag. Siehe hier [PDF - 64 KB].
Quelle:nachdenkseiten