Obama und der Nobelpreis

Es ist übrigens wohl auch ein Zeichen einer Kultur und ihrer Werte, wie diese mit ihrer Sprache umgeht, wie sehr sie sich diese verdrehen lässt, wie sehr sie die Achtung vor Tönen und zwischen Tönen achtet.
“Dass Gewalt manchmal notwendig ist, ist kein Zynismus, sondern Anerkennung historischer Tatsachen.” so Obama
Die Verleihung des Friedensnobelpreises an Obama ist ein unglückseliger Kniefall der so genannten Realisten, Rationalisten vor dem selbsterschaffenen Schicksal der Notwendigkeit des Krieges.
“Krieg ist manchmal notwendig” so der Preisträger, den man vielleicht nicht ausschließlich im Vergleich mit Bush sehen darf und deswegen schon froh ist. Was hier passiert ist, ist nichts weiter als ein weiterer Schritt in der verlogenen, hofknicksartigen Strategie den Krieg salonfähig zu halten und um, ja man muß es so deutlich sagen, weiter daran zu verdienen. Es ist ein bedauernswerter Schlag ins Gesicht der meisten bisherigen Preisträger und vor allem der Idee des Preises. Obama und das Komitee mögen sie sich noch so rhetorisch winden haben den Preis hiermit aufgegeben, denn er gebührt ausschließlich den Utopisten, den Aufrechten, die trotz aller verdammter Vernunft an eine Welt ohne Krieg glauben.
Wiki: Der Friedensnobelpreis ist eine Kategorie des von dem schwedischen Erfinder und Industriellen Alfred Nobel gestifteten Nobelpreis. Nach Maßgabe des Stifters soll er an denjenigen vergeben werden, „der am meisten oder am besten auf die Verbrüderung der Völker und die Abschaffung oder Verminderung stehender Heere sowie das Abhalten oder die Förderung von Friedenskongressen hingewirkt“ und damit „im vergangenen Jahr der Menschheit den größten Nutzen erbracht“ hat.

2 Responses to “Obama und der Nobelpreis”

  1. Hilnozi Says:

    Hi.

  2. Valeyskatrt Says:

    Hi youn fnd this

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