Weihnachts Wahn Sprache

Zwischen Weihnachtsbaum und deutscher Flagge sitzt adrett, herausgeputzt, hübsch anzusehn, fein unser Herr Bundespräsident. Horst Köhler richtet sonor das präsidiale Wort an seine Landsleute, seine lieben, wie er sagt. In weihnachtlicher Ruhe und Geborgenheit, sagt er, kämen wir, die Landsleute, zur Ruhe und würden, wie er meint auf das abgelaufene Jahr blicken. Abgelaufene Wahlen, ausgelaufene Rettungsfonds, vollgelaufene Tresore, und übergelaufene Auftragsbücher der Impfstoffhersteller, ausreichend schimpfstoff für wahr für ein Jahr. Was für ein Jahr?
Ein kurzer Schock zuckt durch sein Gesicht, eine Garantie für Sicherheit und Unversehrtheit, so sagt er, gäbe es nicht. In Winnenden starben grausam 15 Kinder durch die Hand eines Kindes. Wir können´s nicht, so sagt er, verstehen. Nein, können wir nicht. Wir haben weder ihre Leichen noch die der Kinder aus Kunduz gesehen, die angemessen unangemessen an kriegsähnlichen Umständen starben, die armen. Doch nichts für ungut den Soldaten und Innen ein Weihnachtsgruß, stillgestanden, für unsere Freiheit, einig sind wir, so wie im Recht, dass dort die Demokratie aufblühen muss. Nach 8 Jahren: heiterer Wahlbetrug, Fälschung, Lügen und Hass, aber von blühenden Landschaften verstehen wir was.
Achtsam leben, das heißt auch, so sagt er, sich für eine gerechte Ordnung einsetzen, hört hört, bei uns, jawoll, und in der Welt. Da gibt es noch viel zu tun, so hören wir, hat er erkannt. Ehrbarkeit und bessere Regeln in der Finanzwirtschaft mahnt er an, der Mann aus den christlichen Reihen. Zucken werden sie die Herren, läßt man ihnen solch harte Worte angedeihen. Die Systemrelevanten, die Hebeldrücker, Speichellecker, die Kapitalvollstrecker, greifen ungerührt weiter ins volle und treiben´s dolle wie eh und jeh auf dem Rücken der Kleinen und meinen ihr Gieren und Geifern sei Recht und das Jammern des Volkes nur billig. Aber für wahr, wie man so sagt, wie sind außer Gefahr denn die Erkenntnis des Herrn Köhler lautet wir brauchen Verständnis dafür, dass Geld den Menschen dienen muss und sie nicht beherrschen darf. Völker hört die Signale. Recht hat er, der Mann, und es kommt der Tag da die Völker erkannten, dass sie sie nicht mehr brauchten die systemrelevanten Onkels und Tanten. Und so stimmen wir einig mit dem Staatsoberhaupt ein:
Wir hatten gemeinsam Freude an der Erinnerung an den Mauerfall vor zwanzig Jahren.“Wir sind das Volk!”
Ja
Der Ruf von damals ist bis heute Auftrag für jeden von uns.
So sei es.
Denn die Demokratie, das sind wir alle. Und wir können alle etwas tun für unser Land.
Dann wäre der Vorschlag: Nehmen wir den Verursachern, die schachern, die Macht aus der Hand und nageln sie an den Geboten jenes Heilsbringers fest, dessen Geburt sie angeblich feiern.

Das schafft Vertrauen. Und jeder von uns kann dazu beitragen.

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr Ihnen allen.

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